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Der Lamatempel liegt am
nordöstlichen Rand der Innenstadt und zählt zu den schönsten
Tempelanlagen Pekings. Übersetzt heißt der Tempel Palast des Friedens
und der Harmonie.
Ursprünglich war die Anlage eine Residenz. Sie wurde 1694 erbaut und
wahr der Sitz des Prinzen Yin Zhen, Sohn des Kaisers Kang Xi der Qing
Dynastie. Unter Kaiser Qianlong wurde die Residenz zu einem
lamaistischen Tempel umgebaut, die Architektur ist jedoch bis auf
wenige Details chinesisch und nicht tibetisch. Der Lamatempel ist
einer der größten lamaistischen Tempel außerhalb Tibets. Der Tempel
besteht aus fünf großen Hallen und fünf Innenhöfen, sowie wunderschön
dekorierten Torbögen und nach oben gewandten Dachrinnen. Als Highlight
gilt die18 m hohe Statue des Buddhas Maitreya in der Halle des
Unendlichen Glücks. Die Statue wurde aus einem einzelnen
Sandelholzbeum geschnitzt.
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