Himmelstempel
   

Eines der schönsten Bauwerke in Peking ist der Himmelstempel, welcher im Süden der Stadt inmitten eines großen Parks liegt. Hier beteten die Kaiser der Ming und Qing Dynastien jedes Jahr für eine reiche Ernte.


Der Himmelstempel ist von einer Doppelmauer umgeben, es entstand somit ein Innen- und ein Außenteil. Der heute Himmelstempel genannte Teil besteht aus dem inneren Tempel. Die beiden Hauptgebäude sind die Halle der Ernteopfer (Qíniándiàn) im Norden und die Halle des Himmelgewölbes (Qigutan) im Süden. Beide Hallen sind durch eine 360 m lange Terrasse, die als Danbiqiao (Brücke der Roten Palaststufen) bezeichnet wird, verbunden.

Die Halle der Ernteopfer ist 38 m hoch und 30 m im Durchmesser, steht auf drei Terrassen und hat ein dreistufiges Dach. Sie war im Jahr 1889 abgebrannt und wurde 1890 wieder aufgebaut. Hier sind die mit neun Drachen bemalte Decke der Halle, die die vier Jahreszeiten symbolisierenden Säulen mit bemalten Drachen und Phönixen, die die 12 Monate symbolisierenden goldfarbigen Säulen und die die 12 Tageszeiten symbolisierenden roten Säulen zu sehen. Die Halle des Himmelsgewölbes im Süden ist eine kleinere, ebenfalls kreisrunde Tempelhalle. Die Halle wird von einer kreisförmigen Mauer umgeben. Die Innenseite der Mauer wird als „Echomauer“ bezeichnet, durch die runde Form werden Schallwellen an der Mauer entlanggeführt und können überall an der Mauer wahrgenommen werden.


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