Beijing 2008: National Stadium: „Vogelnest“
   

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Der Name „Vogelnest“ von dem 258.000 m2 Stadion stammen aus seinem Aussehen. Das Äußere des Gebäudes wird vom Stahl wie ein Netz geflochten. Über den Designstil sagte der chinesische Chefdesigner des Projektes: „wie der Vogel nicht absichtlich seinen Nest dekorieren will, ist in unserem Design der Architekturform mit der netzlichen Struktur perfekt vereinigt. Es ist fresh, natural, auch pur.“  2003 hat BOCOG entschlossen, das „Vogelnest“ Design als endlicher Entwurf für das Stadion zu verwenden. Es sei der einzige Entwurf unter den Konkurrenten, der die Erde neben Stadion vier Meter extra höher anlegt, um viele zusätzliche Anlagen unter der Erde zu verstecken. Die Gebäude sehen sehr sauber aus, lobte der Chef der Jury. Das innere Design des Stadions berücksichtigt besonders den „Mensch“. Der Zuschauer hat von jeder Richtung eine gute Übersicht auf das Spiel. Überdies benutzt man ein halb-durchsichtiges Material im Stadion, um den negativen Einfluss vom Licht auf den Sportler zu reduzieren. Außerdem gibt es insgesamt 80.000 dauerhafte und 11.000 zusätzliche Zuschauerplätze in vier Etagen. Alle Plätze werden als 12 verschiedene Bereiche verteilt, die nach 12 chinesischen Jahrtieren genannt werden. Jeder Bereich verknüpft mit der Wiese, die außerhalb des Gebäudes liegt. Wenn man entlang der Wiese zum Stadion läuft, sieht man die anpassende Tierfigur in der Wiese. „Es ist die Idee aus der chinesischen traditionellen Architektur.“ sagte der Designpartner aus der Schweiz, “unser Design ist mit der chinesischen Kultur und Philosophie stark verbunden.“  

Beijing 2008: National Stadium - Bauphase

Aufbauphase
An Weihnachten 2003 fingen die Chinesen an, das „Nest“ aufzubauen. Nach dem Plan sollten die Bauarbeiten am Ende von 2006 fertig sein. Aber im Juli 2004, sieben Monaten nach dem Beginn des Aufbaues, wurde das Projekt wegen der hohen Kosten und technischen Probleme unterbrochen. Das ausfahrbare Dach des Stadions wurde als Kernproblem der Bauarbeiten bezeichnet. Die Spezialisten schlugen vor, dass man das Dach verzichten sollte, weil es viele Schwierigkeiten aus technischen Gründen beim Aufbau gabt. Die Designer des Stadions stellten auch fest, dass das Aussehen des Stadions nicht stark beeinträchtig würde. Obwohl einige Investoren das Dach im Stadion behalten wollten, stritten die Stadt mit der Politik “ sparsame Durchführung der Spiele“ die Entscheidung, dass das Stadion ohne „Hut“ gebaut würde. Damit verringerten sich die Baukosten von 400 Mio. Euro auf 240 Mio. Euro.  Drei Jahren später ist der Hauptteil des „Nestes“ fertig gestellt. Nach dem neuen Bauplan soll das Stadion im diesem Jahr fertig aufgebaut werden.

Beijing 2008: National Stadium - Gesamtansicht 
 
Finanzielles Mittel
Nicht nur der Staat setzt das Geld für die olympische Spiele 2008 ein, sondern auch Firmen. Im Jahr 2003 hatte die Stadt mit dem CITIC Konsortium einen Kooperationsvertrag, dass dieses Konsortium 42% der Baukosten des „Nest“ übernehmen sollte und dafür ein 30-jähriges Nutzungsrecht erhielt. Neben der Finanzierung ist das Konsortium für den Bau und den Betrieb des Stadions mitverantwortlich. Damit tragt die Stadt das Risiko vom Projekt mit dem Konsortium zusammen. In der Finanzierung spielen ausländische Konzerne hier keine wichtige Rolle, z.B. der ursprüngliche Konsortialführer, die französische Firma Vincy und die Betreibergesellschaft Paris Arena sind nur als Berater tätig, so dass sich die ursprünglich geplante internationale Beteiligung stark reduzierte.

Beijing 2008: National Stadium - Teilansicht
 
Funktion des Stadions
Bei den olympischen Spielen 2008 finden hier Fussball und die Leichtathletik statt. Nach den Spielen wird diese Wettkampfstätte nicht nur für große Turniere gebraucht, sondern auch für die Konzerte oder Feste zur Verfügung zu stehen. Das Stadion gilt auch als eine neue Sehenswürdigkeit in Beijing für Touristen. Der Verantwortlichen des Konsortiums haben in in der Öffentlichkeit erläutert, dass die Eintrittkarten vom Stadion nicht teuer sein und sich die normalen chinesische Bürger das Besuch des Stadions leisten können sollen. Die Politiker aus Stadt Beijing hoffen, dass das „Vogelnest“ ein großartiges Freizeitzentrum in China wird. 

Literaturverzeichnis:

1.Organisatoren sind mit olympischem Sportstätten zufrieden
http://www.sport-in-china.de/content.php?zahl=000035

2.Amerikanische Magazin bewertet zehn neuen Architekturwunder in China;
„Vogelnest“ und „Wasserwürfel“ sind ausgewählt
http://2008.sohu.com/20060915/n245363012.shtml

3.Der Chefdesigner des Nationalen Stadiums Li, Xinggang: „Vogelnest breitete
mich zwei Jahren schlaflos in den Nächten“
aus Chinesische Entertainment Information Newspaper

4.Olympische Sportstätten: Der Entwurf „Vogelnest“ repräsentiert die neue Architeckturensprache
http://news.xinhuanet.com/house/2003-06/04/content_903388.htm

5. Der Entwurf der Beijing olympischen Sportstätte „Vogelnest“ wird korrigiert, aber die Stil nicht verändert
http://news.xinhuanet.com/olympic/2004-08/30/content_1927507.htm

6.Kurze Vorstellung: National Stadium
http://2008.sohu.com/20060915/n245363175.shtml

7. Unruhige Erlebnisse von olymipischen Sportstätten „Vogelnest“
aus Magazin „China Youth Online“

8.„Wasserwürfel“ Bauenteam: man kann am Dach die Wettkämpfe schauen; wir bedanken sich die Spenden von Auslands-Chinesen
http://2008.sohu.com/20061226/n247274343.shtml

9. Das National Aquatics Centre entsteht mit Überzug; Designer erzählen die Ursprung des „Wasserwürfel“
http://2008.sohu.com/20061226/n247271950.shtml

10. Die Entdeckung der Innenteile „Wasserwürfel“; Sein Anzug mit „Wasserschaum-Mantel“ und „Es kann sich „Gesicht“ waschen“
http://2008.sohu.com/20061227/n247287549.shtml

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Dieser Beitrag wurde von Frau (Yang) Yufan Liu im Februar 2007 für chinaweb.de erstellt.

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chinaweb.de, Februar 2007