Wissenschaft in der Volksrepublik China

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Inhaltsverzeichnis                                    

1. Einleitung     

2. Wissenschaft in der Volksrepublik China - Allgemein             

2.1. Probleme der chinesischen Wissenschaft                                  

2.2. Stärken der chinesischen Wissenschaft                                     

3. Kooperation

3.1. Was ist Kooperation?                                                                

3.1.1. Motivation zur Kooperation                                                                              

3.1.2. Varianten der Zusammenarbeit                                                                        

3.2. verschiedene Varianten von Kooperationen                                      

3.2.1. internationale Kooperation                                                                               

3.2.1.1. Kooperation zwischen Entwicklungsländern                                              

3.2.1.2. Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern   

3.2.1.3. Volksrepublik China – Europäische Union                                                

3.2.1.4. Kooperation im eigenen Land                                                                   

3.3. UNESCO in China                                                                                                           

3.3.1. Beispiele zur Arbeit der UNESCO in China                                                     

4. Fazit    

5. Literatur- und Abbildungsverzeichnis

6. Autor und Copyright

1. Einleitung

Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Entwicklung in der Wissenschaft innerhalb der Volksrepublik China. Zu dem werden folgende Gliederungen und deren Beziehungen zueinander aufgezeigt: Stärken und Schwächen der Wissenschaft in China, Chinas Wissenschaftsstandard im internationalen Vergleich (Forschungsbudget, Vielfalt und Anzahl von wissenschaftlichen Publikationen, Ausbildung von Fachkräften und Forschungsergebnisse). Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Kooperationen im nationalen und internationalen Bereich (UNESCO). Für die Ausarbeitung jener Aufgabenkreise wurden folgende Quellen herangezogen: Recherchen im Internet (SciDev.net, UNESCO, et cetera), Seminartexte (z.B. „What is research collaboration?“). Weiterführende Literatur zur Vertiefung der Thematik: Needham, Joseph (1964), Science and Society.

2. Wissenschaft in der Volksrepublik China – Allgemein

China ist zwar immer noch ein Entwicklungsland, doch es prosperiert seit der wirtschaftlichen Öffnung Ende der siebziger Jahre. Die „Werkbank der Welt“ wird zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für die Industrienationen, auch in manchen wissenschaftlichen Disziplinen. Um die zukünftige ökonomische und soziale Entwicklung garantieren und vorantreiben zu können setzt China auf die wissenschaftliche und technische Weiterentwicklung. Eine Umstellung von einfachen Exportartikeln wie Textilien auf Hochtechnologie sollte erfolgen. Der Fokus ist auch im Hinblick auf wachsende Umweltprobleme und Energieverknappung auf den Ausbau der S&T (Scientific and Technological)-Bereiche gerichtet. 

Abb. 1: Forschungsbudgets verschiedener Länder

Dank der boomenden Wirtschaft wird auch immer mehr in Grundlagen- und angewandte Forschung investiert. Drei große Organisationen zeichnen hauptverantwortlich für die Finanzierung von Forschung: Chinese Academy of Sciences (CAS), Ministry of Science and Technology (MOST) und National Natural Science Foundation of China (NNSFC). Diese Geldgeber sind staatliche Organisationen. Wie in der EU wird der größte Teil der F&E-Ausgaben vom Staat erbracht. In den USA spielt hierbei das Militär die größte Rolle, während in Japan die Industrie den größten Beitrag zu den Forschungsausgaben erbringt.

Laut Alice Shih-hou Huang (California Institute of Technology, Pasadena, California) wird in China wissenschaftliche Forschung heute wieder als sehr prestigeträchtige Betätigung gesehen.[1]

Abb. 2: Percentage distribution of gross domestic expenditure on research and development by source of funds

2.1. Probleme der chinesischen Wissenschaft

Chinas Wissenschaft ist aufgrund der Nachwirkungen der planwirtschaftlichen Steuerung aller Lebensbereiche zu wenig innovativ. Dieser Mangel schlägt sich in wenigen Zitationen zu Buche. Gemäß dem Essential Sciences Indicators (ESI) des amerikanischen Institute for Scientific Information publizierten chinesische Wissenschafter von 1993-2003 253 566 Forschungsergebnisse (2,63 % der Welt, die meisten darunter im Bereich Materialwissenschaften). Im Vergleich dazu publizierten US-Wissenschafter fast drei Millionen Artikel, gefolgt von Großbritannien, Japan, Deutschland und Frankreich. Die größten Mächte im Bereich der Forschung halten auch die meisten Patente. Die Patentanmeldungen in China liegen weit hinter den publizierten Forschungsergebnissen zurück.

Abb. 3: Chinesische Publikationen und Patente (USPTO – United Status Patent and Trademark Office, Washington D.C.) im Bereich Gesundheitsbiotechnologie

Patentrecht und Rechte zum Schutz des geistigen Eigentums (Copyright, Trademark) stecken noch in den Kinderschuhen, aber seit dem Beitritt zur WTO im Jahr 2001 gibt es in diesem Bereich große Fortschritte.

Die Neuanmeldungen von Patenten verzeichnen ein jährliches Wachstum von ca. 18 Prozent.[2] Derzeit, aufgrund weniger Patente und eigener technischer Standards, ist China in Kernbereichen (High-Tech) noch sehr stark vom (westlichen) Ausland abhängig. Darunter leidet auch die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Firmen und Wissenschafter.[3] Da jede Firma darauf bedacht ist ihr geistiges Eigentum zu schützen oder nur für hohe Summen bereit ist Lizenzen zu verkaufen, mangelt es auch an inter-betrieblicher Kooperation zwischen Hi-Tech-Betrieben.

Ein weiteres Problem konstatiert Mu-Ming Poo (Department of Molecular and Cell Biology der University of California, Berkeley und Institute of Neuroscience der Chinese Academy of Science, Shanghai) in der chinesischen Forschungspolitik. Die Forschungsprogramme würden sich zu sehr an westlichen Paradigmen orientieren. Chinesische Wissenschaftsergebnisse seien noch zu wenig sichtbar, während westliche Wissenschafter oft dieselben Ergebnisse erzielen und in angesehenen Journalen publizieren können. Ein anderes Manko ist die geringe Zahl gut ausgebildeter Forscher.

Für Ray Wu (Department of Molecular Biology and Genetics der Cornell University, Ithaca, New York) bedeutet die geringe Anzahl produktiver Forscher eine niedrige Publikationsrate.

Die finanzielle Unterstützung für Grundlagenforschung ist zu gering für innovative Forschung und das Bildungssystem in Universitäten rege zu wenig zu kreativem und eigenständigem Denken an. Laut Wu betrug die Anzahl der Biologen, von der Regierung geförderten Laboratorien und die Zahl der Publikationen in China gleich viel wie in den USA. Trotzdem betrug die Anzahl der Ergebnisse mit großem Einfluss nur vier Prozent derer amerikanischer Wissenschafter.

Die Produktivität eines Biologen kann durch die Anzahl der Publikationen in international angesehenen Journalen gemessen werden. Dies trifft auch auf andere Disziplinen zu. Der Output auf niedrigem Niveau lässt sich auf die ineffiziente und nur

kurzfristige Förderung zurückführen. Ergebnisse sollen rasch geliefert werden und zeigen sich deshalb zu oft unreflektiert. Darunter leidet natürlich die Kreativität und Qualität. Die meisten Forschungsresultate werden in chinesischen Zeitschriften veröffentlicht. Sie werden selten von westlichen Wissenschaftern gelesen und daher auch fast nie zitiert. Um bessere Resultate zu erzielen, müssen das Hochschulsystem und die Lehrmethoden reformiert werden. Nicht auswendig lernen und Fakten akzeptieren führen zu den gewünschten Ergebnissen, sondern Fragen stellen und innovatives Denken. Den Studenten muss kreatives Denken nahe gelegt werden. Weiters müssen sie lernen mit fremden Wissenschaftern zu kommunizieren, gemeinsam zu arbeiten, gemeinsam Experimente zu designen und Ergebnisse zu protokollieren und zu publizieren.

Der zweite Lösungsansatz besteht in einer Schaffung eines attraktiveren Arbeitsumfeldes, um Wissenschafter chinesischer Abstammung, die im Ausland arbeiten, dazu zu bewegen nach China zurückzukehren oder aber auch nicht-chinesische Forscher zu ermutigen sich in China zu betätigen. Neue Arten von Forschungsprojekten sollen geschaffen werden. Statt den auf kurze Zeitperioden angelegten Projekten sollten so genannte „major programme projects“ mit einer längeren Projektdauer etabliert werden. So könnte man gezielt ein Forschungsgebiet fördern.[4]

In den letzten Jahren sind viele Wissenschafter aus den Industrieländern, hauptsächlich den USA, zurückgekehrt. Zurzeit ist es noch fraglich ob diese teilweise sehr renommierten Wissenschafter auch das richtige Umfeld in China vorfinden, um vorzeigbare Ergebnisse zu liefern. Mangelnder Antrieb, ineffiziente Verteilung der Fördermittel oder ein wenig stimulierendes Arbeitsumfeld, wie es in China heute noch oft der Fall ist, können große Hindernisse darstellen.[5] Chinas Regierung und verschiedene wissenschaftliche Institutionen unternehmen große Anstrengungen um die Altlasten der Geschichte zu beseitigen und um mehr Wettbewerb zu schaffen - Anreize durch Preisverleihungen und höhere Fördermittel für besondere Ergebnisse oder verstärkte Nachwuchsförderung.

Ein weiteres Problem ist der Mangel am Willen zur Kooperation, sowohl innerhalb des Landes, als auch mit Universitäten oder anderen Institutionen im Ausland. Es ist für China nicht untypisch, dass eine Universität mehrere Labors unterhält, die an ein und demselben Problem arbeiten, ohne zusammenzuarbeiten. In der heutigen globalisierten Welt sollte man nicht isoliert forschen. Interaktionen, wie gemeinsame Forschung, Konferenzen oder gemeinsame Publikation sollten von der Regierung speziell gefördert werden.[6]

2.2. Stärken der chinesischen Wissenschaft

Laut Xiao Xiantao, einem Forscher der Chinese Academy of Science (CAS), liegen die Stärken der chinesischen Wissenschaft in den Bereichen Mathematik, Materialwissenschaften, Chemie und Ingenieurwesen. Die Schwächen hingegen liegen bei den Agrar- und Biowissenschaften.[7] Im Vergleich dazu die Schwächen und Stärken der USA und EU nach dem Artikel von Barré im World Science Report: Die EU ist führend im medizinischen Bereich. Ingenieurwissenschaften und technische Disziplinen hinken hingegen nach. Die USA ist in den Disziplinen Biologie, Geo- und Raumwissenschaften führend. Mali gibt es dagegen bei Physik und Chemie.[8]

In einem interdisziplinären Forschungsbereich (Verbindung aus Biomechanik und Medizinwissenschaft), dem „cell engineering“ (Herstellung von künstlichen Organen oder Körperteilen, Klonen), ist China führend.[9]

Der Wunsch der chinesischen Regierung ist es, auch im Gebiet der Humanbiologie und Molekularmedizin eine führende Rolle einzunehmen. Medizin, besonders die traditionelle chinesische Medizin war immer schon stark in der Gesellschaft verankert und genießt seit jeher hohes Ansehen. Nur um sie auch vermarkten zu können, muss sie mit wissenschaftlichen Disziplinen verknüpft und mit wissenschaftlichen Methoden geprüft werden.

Liberale Ansichten in Bezug auf die wissenschaftliche Verwendung menschlicher Embryos sind die idealen Voraussetzungen, um China zum Technologieführer in diesem Bereich werden zu lassen. Um die wissenschaftlichen Potenziale zu nutzen, sollte gerade in diese Disziplinen investiert werden. Bei der Stammzellenforschung ist aus westlicher Sicht eine Zusammenarbeit mit China sehr wünschenswert, denn westliche Forscher dürfen meist nur an Tieren forschen, während ihre chinesischen Kollegen humane Embryos verwenden.

Laut Xianzhong Yang (Center for Regenerative Biology, University of Connecticut, Connecticut) gibt es noch einige Faktoren, die die Verwertung der wissenschaftlichen Ergebnisse hin zu Medikamenten erschweren. China müsste mehr in die Grundlagenforschung investieren, Anreize für die Rückkehr chinesischstämmiger Wissenschafter schaffen und die Qualität und die Anzahl der Kooperationen steigern. Bei der Förderung müsste der Fokus auf bestimmte Projekte gelegt werden. Vielversprechende Projekte erleichtern auch für manchen Forscher die Rückkehr. Auch Xiangzhong ist der Meinung, dass Rückkehrer, aktuelle Expertisen und technologisches Wissen, aber auch die westliche Mentalität des Teamworks und der Kooperation in der Forschung, mitbringen.[10]

Die Volksrepublik China nimmt als einziges Entwicklungsland am Human Genome Project teil. Diese Teilnahme untermauert den Anspruch Chinas auf eine führende Rolle im Feld der Biotechnologie. Das Land baute seine Kapazitäten in diesem Bereich sehr schnell aus. In Beijing und Shanghai wurden zwei Institutionen – Beijing Genomics Institute (Direktor dieses Instituts ist Huanming Yang, Pionierforscher an renommierten Instituten in den USA und Frankreich) und Chinese National Human Genome Center – mit modernster Technik errichtet. Obwohl die chinesischen Wissenschafter erst relativ spät mit der Teilnahme am Projekt begonnen haben, haben sie schon beachtliche Erfolge erzielt.

Einen Erfolg verbuchten auch zwei aus den USA nach China zurückgekehrte Wissenschafter im April dieses Jahres. Lin Longnian und sein Forschungspartner Qian Zhuo (Biology Department of the East China Normal University in Shanghai) dekodierten als erste Wissenschafter Gehirnströme.

Die Resultate wurden in der Aprilausgabe Proceedings oft the National Academy of Science, einem amerikanischen Journal veröffentlicht.[11]

Institutionen der Chinese Academy of Sciences veröffentlichten 20 Prozent der Forschungsergebnisse von chinesischen Autoren in internationalen „peer-reviewed“ Journalen.[12] Somit ist die CAS eine der wichtigsten Institutionen zur Koordinierung der Forschungstätigkeit in China.

3. Kooperation

Die Globalisierung und Fortschritte in der Informationstechnologie bewirkten einen effektiveren und kostengünstigeren Austausch von Informationen und Wissen. Die transnationale Generierung von Wissen wurde dadurch erleichtert. Eine neue internationale Arbeitsteilung wurde geschaffen und die Diskrepanz zwischen den Industrieländern und den Entwicklungsländern wurde immer größer. Die Länder der Peripherie (oft auch als Süden, Dritte Welt oder als Entwicklungsländer bezeichnet) wurden zu Rohstofflieferanten für die Zentren (Norden, Erste Welt oder Industrieländer) degradiert.

Die Autoren Krishna, Waast und Gaillard schrieben im World Science Report 1998 der UNESCO über die verschiedenen Varianten wissenschaftlicher Entwicklung – die koloniale, nationale und private. Die meisten Entwicklungsländer kamen erst durch die Kolonialisierung mit moderner Wissenschaft in Kontakt. Auch China, jahrhundertelang ein hochentwickeltes Land verfiel in einen halb kolonialen Status und machte durch die so genannte „Kanonenbootpolitik“ Bekanntschaft mit moderner Technik und Wissenschaft. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und mit der Machtübernahme der Kommunisten schottete sich die Volksrepublik von der Außenwelt, bis auf wenige kommunistische Bruderländer, ab. Nach den oben genannten Autoren begann nun die nationale Variante der Entwicklung.

Die öffentliche Hand bzw. die KPCh (Kommunistische Partei China) zentralisierten die Wissenschaftspolitik nach planwirtschaftlichem Muster und formulierten die Forschungsagenda. Die Wissenschaft wurde indigenisiert. Vorrangig wichtig waren die „big sciences“ (Verteidigung). Die dritte Phase der Entwicklung ist geprägt von eiern Privatisierung der S&T-Bereiche. Durch Exportorientierung, den Beitritt zur WTO 2001 musste sich die Forschung immer mehr nach dem Markt orientieren. Die Expansion von multinationalen Konzernen und der vermehrte Fluss von FDI (foreign direct investment) beeinflussten die Entwicklung der wissenschaftlichen Institutionen. Ein Paradigmenwechsel weg von der Grundlagenforschung hin zu einer technologischen Innovationsfähigkeit soll laut Krishna, Waast und Gaillard die Entwicklungsländer auf dem Weg zu Wohlstand und nationaler Entwicklung voranbringen.[13]

Um diesen Weg gehen zu können, bedarf es intensiver Kooperationen. Sie sind oft effektiver und kostengünstiger als wenn man alleine arbeiten würde. Durch die Globalisierung erhöhte sich auch der Druck auf die Wissenschaft effektiver zu arbeiten, um auch in diesem Bereich, und nicht nur im primären oder sekundären Sektor Kostenvorteile zu schaffen.[14]

3.1. Was ist Kooperation?

Kooperation kann allgemein als Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen bezeichnet werden. In dieser Arbeit wird von einer wissenschaftlichen und technologischen Kooperation ausgegangen.

Wie kann Kooperation gemessen werden? Experimentalwissenschafter kooperieren häufiger als Theoretiker. Dies ist auf die Komplexität der Instrumentarien und der Forschungsmaterie zurückzuführen. Erstere Gruppe arbeitet auch öfter interdisziplinär.

Allgemein gilt eine Zunahme an Ko-Autorenschaft als vermehrte Zusammenarbeit. Außerdem werden solche Publikationen von der Wissenschaftsgemeinschaft höher geschätzt. Internationale Ko-Autoren-Publikationen werden öfter zitiert als Papiere aus einem Land.

Die bibliometrische Analyse von Ko-Autoren-Publikationen ist schwierig, denn nur wenn die zusammenarbeitenden Personen auf dem Gemeinschaftspapier aufscheinen, gilt es als Kooperation. Schwierigkeiten bei der Messung treten aufgrund fehlender Daten auf. Welcher Autor arbeitet bei welcher Institution, oder ein Autor ist an zwei oder mehreren verschiedenen Institutionen angestellt, z.B. Universität, Krankenhaus, öffentliche Anstalten, Akademien, aber auch Firmen.

3.1.1. Motivation zur Kooperation

Motive können eine geänderte Forschungsstruktur (man bekommt nur mehr Fördermittel zugesprochen, wenn man eine (internationale) Kooperation nachweisen kann), Wunsch der Forscher nach wissenschaftlicher Bekanntheit und Anerkennung oder es werden immer größere und komplexere und meist auch teurere Instrumente benötigt, sein. Beim letzten Beispiel spielt der ökonomische Nutzen eine große Rolle. Ein Land oder eine Universität kann sich nicht die neuesten oder zur Forschungsarbeit nötigen  Mittel leisten. Weitere Gründe für eine Zusammenarbeit sind eine steigende Spezialisierung, Dringlichkeit des interdisziplinären Forschens oder auch politische Faktoren (Verbindung zwischen Nationen und kultureller Austausch). Wissen und Ressourcen müssen gebündelt werden. Ein Wissenschafter oder –team oder eine Disziplin kann nicht mehr alle nötigen Informationen bereitstellen.

Vorteile und Kosten von Kooperation sind ident mit den Motiven. Bei den Kosten sind noch die Reisekosten für Personen und die Transportkosten für Material und Ausrüstung und die zeitlichen Kosten (Informationsaustausch, gemeinsames niederschrieben der Resultate) und indirekte Kosten wie Jet-Lag, ungewohnte Arbeitsumgebung und Mitarbeiter anzuführen.

3.1.2. Varianten der Zusammenarbeit

Auch der Grad der Kooperation kann sehr unterschiedlich sein. Zusammenarbeit reicht von generellen Ratschlägen bis zur aktiven Teilnahme an einem Teil der Forschungsarbeit. Ein Forscher trägt Material bei oder Institutionen teilen Daten und Ideen durch Korrespondenz oder Diskussionen bei Konferenzen und Seminaren.

Eine weitere Möglichkeit ist die getrennte Arbeit an einem Forschungsproblem mit einer späteren Integration der Ergebnisse zum Zwecke der Publikation.

Kollaborateure sind meistens einzelne Personen. Die häufigste Form der Zusammenarbeit findet zwischen zwei oder mehreren Wissenschaftern statt. Andere Formen der Kooperation wären zwischen Forschungsgruppen in einer Abteilung, zwischen zwei Abteilungen in derselben Institution, zwischen Sektoren, zwischen Regionen und Ländern.[15]

3.2. verschiedene Varianten von Kooperationen

Im Weiteren sollen anhand von ausgesuchten Projekten verschiedene Kooperationen mit Beteiligung chinesischer Wissenschafter oder Institutionen gezeigt werden.

3.2.1. internationale Kooperation

3.2.1.1. Kooperation zwischen Entwicklungsländern

Eine Gruppe von 132 Entwicklungsländern traf sich im Juni dieses Jahres in Doha in Katar. Die „G 77 und China“ arbeiteten einen Aktionsplan aus, um den S&T-Bereich im Süden zu fördern. Der so genannte Doha Plan of Action betont, dass die Entwicklungsländer wissenschaftliche Kapazitäten ausbauen müssten, um die Kluft zwischen ihnen und den entwickelten Ländern zu schließen. Um diese Ziele zu erreichen, bedürfe es einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsländern. Netzwerke zischen Forschern und Institutionen und ein G 77-Konsortium für Wissenschaft und Technologie sollen geschaffen werden. Dieses Konsortium soll die Kooperation zwischen privatem und öffentlichem Sektor und den Regierungen koordinieren, um nachhaltige Entwicklung zu garantieren. Im Aktionsplan ist auch ein Aufruf an die Teilnehmer enthalten, der sicherstellen soll, dass neue Produkte, die aus indigenem Wissen oder Pflanzen generiert wurden, auch dem Herkunftsland zugute kommen sollen. Die UNESCO wurde aufgerufen verstärkt Programme für die Süd-Süd-Kooperation zu organisieren und zu fördern.[16]

Beispiel 1: regionale Kooperation

Die Volksrepublik China, die Philippinen und Vietnam unterzeichneten einen Kooperationsvertrag zur Erforschung von Erdbeben im Südchinesischen Meer. Weiters wurde eine Vereinbarung zur gemeinsamen Erforschung der Ölvorkommen in der Region unterzeichnet und der Wille zu einer Zusammenarbeit für eine nachhaltige Entwicklung bekundet.[17]

Beispiel 2: Wissenschaftsforum (Afrika-China)

CASE (China Association for Scientific Expedition) initiiert erstes „Chinesisch-Afrikansiches Wissenschaftsforum in Addis Abeba in Äthiopien. Gleichzeitig startet CASE eine Forschungsreise zur Ostafrikanischen Spalte um tektonische Messungen durchzuführen und um geologische Veränderungen zu beobachten. Dies ist die erste chinesische Forschungstour in diesem Gebiet.[18]

3.2.1.2. Kooperation zwischen Industrie- und Entwicklungsländern

Das meiste wissenschaftliche Wissen ist in wenigen Industrieländern konzentriert. Um an dieses Wissen heranzukommen, müssen Entwicklungsländern verstärkt Kooperationen eingehen. Es müssen Kanäle geöffnet werden, um verstärkten Zugang zu verschiedensten Expertisen zu erhalten, um diese dann auf lokale Probleme anzuwenden. Da in den meisten Entwicklungsländern die wissenschaftlichen Kapazitäten und die Infrastruktur unzureichend ausgebaut sind, kann auf dem Weg der Kollaboration auf im eigenen Land nicht vorhandene Instrumentarien zugegriffen werden. Weiters wird der Zugang zu höheren Fördermitteln und finanziellen Resourcen erleichtert. Das International Development Research Centre (IDRC) in Kanada oder die schwedische International Development Cooperation Agency (Sida/SAREC) fördern besonders die Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern.

Auch dem „brain drain“ kann entgegengewirkt werden und man kann Kontakte mit bereits ausgewanderten Wissenschaftern (wieder)herstellen bzw. aufrechterhalten.

Natürlich können sich bei einer „Zusammenarbeit“ auch Probleme ergeben. Es kann sein, dass der Wissenschafter aus dem Westen sein Gegenüber aus dem Osten oder Süden nur als Assistenten sieht. Der westliche Wissenschafter plant das Projekt, analysiert die Resultate und publiziert sie. Bei solch einer Zusammenarbeit unter Ungleichheitsbedingungen kann der „schwächere“ Wissenschafter keinen Nutzen aus dieser Arbeit ziehen. Er lernt wenig und auch die wissenschaftliche Reputation, aufgrund des Fehlens seines Namens auf der Veröffentlichung, bleibt aus. Auch der kommerzielle Nutzen kommt dann meist nur dem „Stärkeren“ zugute.

Es stellt sich noch die Frage, warum kollaborieren westliche Wissenschafter mit ihren Kollegen aus Entwicklungsländern. Oft geht es um den Zugang zu geografischen Regionen oder um spezielle Umweltbedingungen (Flora, Fauna, geologische Formationen) untersuchen zu können, die man im eigenen Land nicht vorfindet; oder man möchte endemische Krankheiten untersuchen.

Beispiel 1: internationale Kooperation zwischen Universitäten

Wissenschafter aus China (University of Science and Technology of China in Hefei) und den Vereinigten Staaten (Mount Sinai School of Medicine in New York) berichten, dass sie einen chemischen Stoff entdeckt haben, der die Weiterverbreitung des AIDS-Virus im Körper stoppen soll. Die Ergebnisse wurden im Journal of American Chemical publiziert.[19]

Beispiel 2: internationale Zusammenarbeit zwischen Forschungszentren

Wissenschafter aus China, Russland, Frankreich und Großbritannien sammeln 100.000 menschliche DNA-Proben, um die genaue genetische Struktur der Menschheit zu erforschen. An diesem Projekt sind zehn Forschungszentren aus den oben genannten Ländern beteiligt, darunter die School of Life Science of Fudan University in Shanghai.[20] 

Beispiel 3: internationale Kooperation zwischen Firmen

Airbus unterzeichnete mit der China Aviation Industry Corporation ein Joint Venture und baut in China ein Ingenieurzentrum. Dort sollen chinesische Ingenieure, gemeinsam mit anderen Kompetenzzentren an der Entwicklung neuer Airbusmodelle arbeiten und neues technisches Personal ausgebildet werden.

Beispiel 4: internationale Zusammenarbeit zwischen Universität und Museum

Ein archäologisches Team, bestehend aus Wissenschaftern des Archeological Institute of Shangdong University und Experten des Chicago Natural History Museum untersucht gemeinsam eine 5.000 Jahre alte jungsteinzeitliche Siedlung in der ostchinesischen Provinz Shangdong. Die Grabung begann bereits 1995.[21]

3.2.1.3. Volksrepublik China – Europäische Union

Die S&T-Kooperation begann bereits 1981. Seitdem wurden 400 Programme, mit einem Investitionsvolumen von 300 Mio. Euro, in den Hi-Tech-Bereichen („big sciences“) Energieressourcen, Raum- und Luftfahrt, Bio-, Informations- und Nanotechnologie, aber auch Medizin und Umwelt durchgeführt. Das neueste gemeinsame Projekt ist das Galileo-Satelliten-Navigationssystem, an dem sich auch Russland und Japan beteiligen.

Chinas Anteil am EU-Forschungsrahmenprogramm beträgt bereits vier Prozent.[22] Beide Seiten sind sich darüber einig, die Beziehungen auch in den nächsten Rahmenprogrammen zu vertiefen. Die wissenschaftliche Kooperation trägt auch zu einem kulturellen Austausch bei und ist ein wichtiger Bestandteil in den gegenseitigen Beziehungen.

Beispiel 1: internationale Kooperation zwischen einer Akademie und einer Weltraumagentur

Chinesische Wissenschafter der Chinese Academy of Science (CAS Center for Space Science and Application Research) und Forscher der ESA (European Space Agency) wollen gemeinsam ein Satellitensystem zur Erforschung des Weltraums aufbauen.

Das Team wird angeführt von einem Akademiker der CAS. Alle Daten und Informationen die von den sechs Satelliten gesammelt werden sollen beiden Partnern zugänglich sein. Auch die Daten die in den Beobachtungsstationen auf der Erde generiert werden sind für alle beteiligten Wissenschafter zugänglich. Liu Zhenxing, der Direktor des Projekts, spricht von einer Kollaboration, welche Daten und Material liefert, die China sonst nie erlangen würde. Auch die Forschungsinstrumente der Satelliten wurden in Gemeinschaftsarbeit gebaut.[23]

3.2.1.4. Kooperation im eigenen Land

Beispiel 1: Zusammenarbeit zwischen zwei Instituten

Eine Forschungsgruppe für strukturelle Biologie der Tsinghua University und des Institute of Biophysics (IBP) der CAS dekodieren ein Protein. Die Ergebnisse wurden am ersten Juni im Cell magazine, einem namhaften Journal der Biowissenschaften, veröffentlicht. Dies ist der erste chinesische Beitrag in diesem Journal.[24] Hier wäre noch auf das Problem der Zitation hinzuweisen, weil Rao Zihe, der Leiter des Projekts, zugleich Direktor des IBP und Dekan der School of Life Science and Medicine der Tsinghua University ist.

In China wurde im März eine Datenbank für traditionelle tibetische Medikamente vorgestellt. Hervorgegangen ist diese Sammlung aus einem gemeinsamen Projekt  zweier Institute der CAS, dem Northwest Institute of Plateau Biology (Xining) und dem Scientific Information Center for Resources and Environment (Lanzhou) und unter Mithilfe von tibetischen Ärzten und Forschern. Wobei anzumerken ist, dass die letzteren beiden Gruppen freiwillig bei der Kultivierung der Rohmaterialien behilflich waren. Die Datenbank ist für alle Krankenhäuser und Wissenschafter zugänglich.[25]

Beispiel 2: interdisziplinäre und interinstitutionelle Kooperation

Die Autoren dieses Artikels, Chung-I Wu (Department of Ecology and Evolution, University of Chicago, Chicago), Suhua Shi (State Key Laboratory of Biocontrol, School of Life Sciences, Sun Yat-Sen University, Guangzhou) und Ya-Ping Zhang (Kunming Institute of Zoology, CAS und Yunnan University, Kunming, Yunnan), betonen hierin, dass China dringend etwas zum Schutz seiner Biodiversität unternehmen müsse. Viele Projekte, meist interdisziplinär ausgerichtet, sind schon auf dem Weg. Beispiele der Forschung inkludieren Bereiche wie Ökologie und Evolution, Gemeinschaft und Ökosystem, genetische Diversität, Entstehung und Veränderung von Arten. Ein Zentrum, das International Center for the Study of Evolution of Biodiversity (Kunming), soll Wissenschafter dieser Richtungen zusammenführen. Es wird unterstützt vom Shanghai Institute of Advanced Studies. Dieses Institut wiederum wird gemeinsam finanziert von der CAS und der deutschen Max-Planck-Gesellschaft.[26]

Diese beiden Organisationen gründeten auch noch ein Institut für rechnergestützte theoretische Biologie in Shanghai. Dieses Institut soll als internationales Forschungszentrum dienen und Wissenschaftern aus China, Deutschland und der ganzen Welt offen stehen.[27]

Es gibt aber auch Bereiche, in denen China keine Kooperation wünscht bzw. erlaubt. Entweder es handelt sich um Prestigeobjekte oder sensible Materien, wie z.B. die Raketen- oder militärische Forschung. Die Militärindustrie ist in staatlicher Hand und darf nicht privatisiert werden.

Bei dem Schlagwort international sollte man auch die UNESCO als wichtigen Mediator für internationale Zusammenarbeit erwähnen.

3.3. UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) in China

Die UNESCO ist eine intergouvernementale Organisation unter dem Dach der Vereinten Nationen. Die deklarierte Intention der UNESCO ist Universalität. Wissen,

Bildung und Kultur seien öffentliche Güter und sollen für jeden Menschen, unabhängig von Rasse, Glaube und Klasse verfügbar sein.[28]

China, damals noch die Republik China, wurde am 4. November 1946 Mitglied. 1984 wurde das UNESCO-Büro für Wissenschaft und Technologie in Beijing gegründet. Die Aufgabenbereiche dieses Büros wurden stetig erweitert. Seit Jänner 2002 ist es ein Cluster-Büro für den ostasiatischen Raum (Demokratische Republik Korea, Republik Korea, Japan, Mongolei, Volksrepublik China). Durch diese Erweiterung wurde die intra-regionale und sub-regionale Kooperation stark ausgeweitet.

In Zusammenarbeit mit den nationalen Kommissionen der UNESCO der einzelnen Staaten will das Büro gemeinsam mit anderen Regierungsorganisationen und NGOs (non-gouvernemental organizations) und akademischen Institutionen Kooperationen fördern. Das Beijinger Büro betreut fünf Bereiche – Bildung, Natur-, Sozial- und Humanwissenschaften, Kultur und Kommunikation und Information. Dadurch sind der Großteil der Projekte multi-sektoral angelegt.[29]

3.3.1. Beispiele zur Arbeit der UNESCO in China

Das naturwissenschaftliche Programm der UNESCO ist in zwei Hauptprogramme  gegliedert:

“Science, environment and sustainable development, aimed to improve human security through a better management of the environment;

Capacity-building in science and technology for development, that seeks to enhance human and institutional capacities in science and technology to allow the widest possible participation in the knowledge society, and to adapt science policy to societal needs.”[30]

Unter der Ägide der UNESCO, sowohl organisatorisch wie finanziell, entstanden regionale Netzwerke wie das MAB-Programme, ein Programm zum Schutz der Biodiversität. Es wird unterstützt von regionalen oder subregionalen Netzwerken und den UNESCO-Büros in der Region. Das Southeast Asian Biosphere Reserve Network (SeaBRNet) ist ein subregionales Netzwerk, an dem Organisationen wie die nationalen MAB-Komitees, nationalen Kommissionen der UNESCO und Wissenschafter aus den relevanten Bereichen aus China, Kambodscha, Indonesien, Laos, Japan, den Philippinen, Thailand und Vietnam beteiligt sind. Ein weiteres Netzwerk dieser Art, welches auch mit dem zuvor Genannten zusammenarbeitet, ist das East Asian Biosphere Reserve Network (EABRN). Mitglieder dieses Netzwerkes sind Organisationen aus China, Nordkorea, Japan, Mongolei, Südkorea und Russland.

Aufgaben und Ziele dieser Vereinigungen sind z.B.: Austausch über nachhaltige Entwicklung und Bewahrung von Bioreservaten; multi- oder bilaterale  Forschungszusammenarbeit; inter-regionale Kooperation mit anderen gleichartigen Netzwerken und internationalen Organisationen.[31]

4. Fazit

China hat noch einen steinigen Weg vor sich, aber wenn sozialistische und restriktive Altlasten in der Wissenschaft beseitigt sind, wird China wieder, wie in früheren Jahrhunderten eine wissenschaftliche Großmacht. Die chinesische Diaspora zeigt in der ganzen Welt vor, dass die chinesische Mentalität zu Großem fähig ist, sowohl wirtschaftlich als auch in der Wissenschaft. Durch die Öffnung des Landes strömen neue Ideen (und auch viele rückkehrende Wissenschafter) ins „Reich der Mitte“ und Kreativität und eigenständiges Schaffen werden wieder salonfähig. Jetzt heißt es besonders für die Entwicklungsländer, fehlende finanzielle Mittel durch Innovation wettzumachen, aber über kurz oder lang muss auch der Westen noch innovativer werden, denn aufstrebende Länder wie China, Indien oder andere NIC’s (Newly Industrialized Countries) werden zu ernstzunehmenden Konkurrenten heranwachsen.

5. Literatur- und Abbildungsverzeichnis

Barré, Remi (1998), Indications of world science today, in: UNESCO (Hg.), World Science Report 1998, Paris.

Elzinga, Ant (1996), UNESCO and the politics of international cooperation in the realm of science. 

Huang, Alice Shih-hou: Follow your nose, in: Nature 428. 221-222. 11.03.2004.

Jia, Hepeng: Online database of  traditional Tibetan drugs launched, in: SciDev.Net. 09.03.2005.

Katz, J.S./Martin, B. R. (1997), What ist research collaboration?, in Research Policy, 26. 

Krishna, V. V./Waast, Roland/Gaillard, Jaques (1998), Globalization and scientific communities in developing countries, in: UNESCO (Hg.), World Science Report 1998, Paris.

o.V.: China decodes 3D structure of mitochondrial respiratory membrane protein, in: People’s Daily Online. 01.07.2005.

o.V.: China, Europe build hexahedral net to observe outer space, in: People’s Daily Online. 13.05.2005.

o.V.: China, EU see over 400 sci-tech cooperation programs, in: People’s Daily Online. 13.05.2005.

o.V.: China issues white paper on intellectual property rights protection, in: People’s Daily Online. 21.04.2005.

o.V.: China lags behind developed countries in research innovation, in: People’s Daily Online. 07.04.2005.

o.V.: China leads world in organ cloning research, in: People’s Daily Online. 07.06.2005.

o.V.: China participates in outlining “gene map”, in: People’s Daily Online. 20.04.2005.

o.V.: China strives for more say in technical standards, in: People’s Daily Online. 14.05.2005.

o.V.: Chinese scientists decode brain ciphers for first time in world, in: People’s Daily Online. 15.04.2005. 

o.V.: Chinese, US scientists find new way to stop AIDS virus’ reproduction, in: People’s Daily Online. 07.04.2005.

o.V.: Health biotechnology in China – reawawkening of a giant, in: Nature Biotechnology 22. 2004.

o.V.: New evidence added to the 5.000-year Chinese civilisation, in: People’s Daily Online. 12.05.2005.

Poo, Mu-Ming: Cultural reflections, in: Nature 428, 204-205. 11.03.2004.

Wu, Chung-I/Shi, Suhua/Zhang, Ya-Ping: A case for conservation, in: Nature 428. 213-214. 11.03.2004.

Wu, Ray: Making an impact, in: Nature 428, 206-207. 11.03.2004.

Yang, Xiangzhong: An embryonic nation, in: Nature 428, 210-212. 11.03.2004.

URL: http://german.china.org.cn/german/176335.htm. Chinesisch-deutsches Institut für theoretische Biologie gegründet [Stand: 30.05.2005].

URL: http://www.unescobeijing.org/view.do?channelId=001 [Stand: 15.07.2005].

URL: http://www.unescobeijing.org/view.do?channelId=004 [Stand: 15.07.2005].

URL: http://www.unesco.org/mab/networks.htm [Stand: 15.07.2005].


[1] Vgl. Huang, Alice Shih-hou: Follow your nose, in: Nature 428. 221-222. 11.03.2004.

[2] Vgl. o.V.: China issues white paper on intellectual property rights protection, in: People’s Daily Online. 21.04.2005.

[3] Vgl. o.V.: China strives for more say in technical standards, in: People’s Daily Online. 14.05.2005.

[4] Vgl. Wu, Ray: Making an impact, in: Nature 428, 206-207. 11.03.2004.

[5] Vgl. Poo, Mu-Ming: Cultural reflections, in: Nature 428, 204-205. 11.03.2004.

[6] Vgl. Yang, Xiangzhong: An embryonic nation, in: Nature 428, 210-212. 11.03.2004.

[7] Vgl. o.V.: China lags behind developed countries in research innovation, in: People’s Daily Online. 07.04.2005.

[8] Vgl. Barré, Remi (1998), Indications of world science today, in: UNESCO (Hg.), World Science Report 1998, Paris, S. 22-30.

[9] Vgl. o.V.: China leads world in organ cloning research, in: People’s Daily Online. 07.06.2005.

[10] Vgl. Yang,  Xiangzhong: An embryonic nation, in: Nature 428, 210-212. 11.03.2004.

[11] Vgl. o.V.: Chinese scientists decode brain ciphers for first time in world, in: People’s Daily Online. 15.04.2005.

[12] Vgl. o.V.: Health biotechnology in China – reawawkening of a giant, in: Nature Biotechnology 22. 2004.

[13] Vgl. Krishna, V. V./Waast, Roland/Gaillard, Jaques (1998), Globalization and scientific communities in developing countries, in: UNESCO (Hg.), World Science Report 1998, Paris, S. 273-287.

[14] Vgl. Barré, Remi (1998), Indications of world science today, in: UNESCO (Hg.), World Science Report 1998, Paris, S. 22-30.

[15] Vgl. Katz, J.S./Martin, B. R. (1997), What ist research collaboration?, in Research Policy, 26, S. 1-18.

[16] Vgl. Wagdy Sawahel: G 77 developing countries pledge to promote science, in: SciDev.Net. 22.06.2005.

[17] Vgl. Scientific energy planning leads way to sustainable growth, in: People’s Daily Online. 25.04.2005.

[18] Vgl. China to make first scientific study in East African Rift Valley, in: People’s Daily Online. 01.06.2005.

[19] Vgl. o.V.: Chinese, US scientists find new way to stop AIDS virus’ reproduction, in: People’s Daily Online. 07.04.2005.

[20] Vgl. o.V.: China participates in outlining “gene map”, in: People’s Daily Online. 20.04.2005.

[21] Vgl. o.V.: New evidence added to the 5.000-year Chinese civilisation, in: People’s Daily Online. 12.05.2005.

[22] Vgl. o.V.: China, EU see over 400 sci-tech cooperation programs, in: People’s Daily Online. 13.05.2005.

[23] Vgl. o.V.: China, Europe build hexahedral net to observe outer space, in: People’s Daily Online. 13.05.2005.

[24] Vgl. o.V.: China decodes 3D structure of mitochondrial respiratory membrane protein, in: People’s Daily Online. 01.07.2005.

[25] Vgl. Jia, Hepeng: Online database of  traditional Tibetan drugs launched, in: SciDev.Net. 09.03.2005.

[26] Vgl. Wu, Chung-I/Shi, Suhua/Zhang, Ya-Ping: A case for conservation, in: Nature 428. 213-214. 11.03.2004.

[27] Vgl. URL: http://german.china.org.cn/german/176335.htm. Chinesisch-deutsches Institut für theoretische Biologie gegründet [Stand: 30.05.2005].

[28] Vgl. Elzinga, Ant (1996), UNESCO and the politics of international cooperation in the realm of science. S. 163.

[29] Vgl. URL: http://www.unescobeijing.org/view.do?channelId=001 [Stand: 15.07.2005].

[30] Siehe URL: http://www.unescobeijing.org/view.do?channelId=004 [Stand: 15.07.2005].

[31] Vgl. URL: http://www.unesco.org/mab/networks.htm [Stand: 15.07.2005].

Abbildungen

ABBILDUNG 1: Forschungsbudgets verschiedener Länder                  

ABBILDUNG 2: Percentage distribution of gross domestic expenditure on research and development  by source of funds.                                                    

ABBILDUNG 3: Chinesische Publikationen und Patente  (USPTO – United Status Patent and Trademark Office, Washington D.C.) im Bereich Gesundheitsbiotechnologie.  

 

6. Autor und Copyrighthinweis

Diese Seminararbeit wurde von Christian Roser im Oktober 2005 an der Universität Wien verfasst.

Christian Roser

Roser, Christian, geboren am 28.02.1980 in Linz, Oberösterreich. Ich studierte Sinologie (Bachelor) und Politikwissenschaft (Magister) an der Universität Wien. Zu meinen Studienschwerpunkten gehören die Internationale Politik und die Internationalen Beziehungen, Ostasien, die Außenbeziehungen Chinas und das chinesische Militär.

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chinaweb.de, April 2007