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Chinesische Astrologie
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Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung
2.
Geschichte der
Chinesischen Astrologie
3.
Chinesische Astrologie und ihre Bedeutung im Alltag
4.
Schlussbetrachtung
5. Literaturverzeichnis
6.
Autorin und Copyright
1.
Einleitung
Das Jahr 2007 ist ein
„Golden Pig Year“. Nach dem chinesischen
Mondkalender kommt solch ein Jahr in einem 60- Jährigen Zyklus immer wieder
vor. Doch das Jahr 2007 soll nach Ansicht der Chinesischen Astrologen
besonders viel versprechend sein. Es ist ein astrologisches Jahr des
Schweins und soll Wohlstand, Glück und Reichtum bringen. Der Glaube in diese
Prophezeiung geht sogar soweit, dass im jetzigen Jahr 2006 die Anzahl der
Schwangerschaften einen markanten Anstieg zu verzeichnen hat. Die meisten in
der Hoffnung auf eine Geburt im Glück verheißenden Jahr 2007. Krankenhäuser
in China berichten von einer enormen Auslastung, so dass Schwangere eine
außerordentlich lange Wartezeit in Kauf nehmen müssen, um untersucht zu
werden.1
Wie lässt sich dieser intensive Glaube in astrologische Wahrsagungen
erklären? Wo liegen die Wurzeln dieser außerordentlichen Bedeutungskraft der
Chinesischen Astrologie begründet? Fragen die sich stellen, nicht nur in
Anbetracht der Massen von Populärliteratur, die seit einigen Jahren den
Deutschen Markt überfluten, sondern ebenso interessant auch in Hinblick auf
die Chinesische Kultur und ihrem Selbst- und Fremdverständnis.
Das Bedürfnis der Menschen nach einer Zukunftsdeutung, nach einer
Gewissheit was auf sie zukommen mag, lässt sich vermutlich durch ein
Verlangen nach Sicherheit erklären und ist wohl so alt wie die Menschheit
selbst. Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis, sie drückt sich
unter Anderem im Bau von Häusern, im Anhäufen von materiellen Gegenständen,
oder in der Hoffnung auf die Nähe eines Gegenübers aus. Und auch die
Astrologie kann als Streben nach Sicherheit verstanden werden. Der Versuch
des Menschen sein Schicksal zu beeinflussen, der Griff nach der Zukunft und
ihrer Voraussagbarkeit, in der Hoffnung sein Leben in positive Bahnen lenken
zu können. Doch was ist, wenn der Einfluss der Sterne soweit in den Alltag
der Menschen dringt, dass sie sogar danach handeln? Wenn Astrologie
Bestandteil der Kultur geworden ist? So lässt sich das Leitmotiv dieser
Arbeit wie folgt formulieren, inwiefern beeinflusst die Astrologie das
Handeln der Menschen in China und wo sind die Berührungspunkte zwischen
Kultur und Astrologie.
2. Geschichte der chinesischen Astrologie
Älteste Überlieferungen zur Folge, reichen die ersten Ansätze
chinesischer Astronomie bis ins 1. Jahrtausend vor Christi zurück. Nach
Chinesischen Angaben sogar bis ins 2. Jahrtausend vor Christi Geburt zurück.
Im chinesischen Reich war die Astronomie eine Staatsaufgabe mit staatlich
autorisierten Institutionen. Und Astronom zu sein, war ein Amt von hoher
Bedeutung. Chinesische Herrscher glaubten, dass die Zeichen am Himmel eng
mit den Geschicken der Menschen auf Erden verknüpft waren, daher war die
Deutung der Sterne für ihre Regentschaft von großer Wichtigkeit. Denn die
Sterne konnten ihrer Herrschaft zur Unterstützung dienen.
„Wenn ein weiser Fürst auf dem Thron sitzt, folgt der Mond dem
richtigen Weg. Wenn der Prinz nicht weise ist und die Offiziellen die Macht
ausüben, verliert der Mond seinen Weg. Wenn die eigenen Interessen der hohen
Beamten das öffentliche Interesse beherrschen, gerät der Mond auf Abwege
nach Norden oder Süden. Wenn der Mond übereilt ist, liegt das daran, dass
der Fürst bei der Bestrafung zögert. Ist der Mond zu langsam, ist der Fürst
in seiner Bestrafung übereilt.“ (Shih-shen, 4 Jhdt. BC) 2
Hier werden die Deutungen ausschließlich auf den Mond zurückgeführt.
Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass die Chinesische Astrologie auf
einem Mondkalender basiert. Anders als im westlichen Horoskop, welches nach
dem Sonnenkalender aufgebaut ist, fallen die Neujahre im chinesischen
Mondkalender immer wieder auf unterschiedliche Daten, nach dem westlichen
Kalender gerechnet. So kommt es vor, dass das Chinesische Neujahr mal im
Januar oder im Februar gefeiert wird. Doch der Jahresbeginn liegt immer
zwischen diesen beiden Monaten. Das chinesische Neujahrsfest wird 2007 am
18. Februar gefeiert. Mit dem Einläuten des neuen Jahres beginnt auch das
mondkalendarische Jahr des Schweins. Das Schwein ist das 12. Zeichen im
Chinesischen Tierkreis, dass wie auch das westliche Horoskop 12 Sternbilder
hat. Einer Legende nach rief Buddha alle Tiere auf zu ihm zu kommen, doch
nur 12 Tiere folgten seinem Ruf. Als Erste traf die Ratte ein, weil sie sich
auf dem Rücken des Büffels versteckt hatte und erst im letzten Moment zum
Vorschein kam, um dem Büffel als Erstem zuvor zu kommen. Als Dritter traf
der Tiger ein, dann der Hase, gefolgt vom Drachen, als nächster kam die
Schlange an, dann das Pferd, die Ziege (oder auch das Schaf), der Affe, dann
der Hahn, der Hund und als letztes das Schwein. Zu Ehren dieser Tiere, die
seinem Ruf gefolgt sind wurde jedem Tier ein Jahr zugesprochen. Dieses Jahr
sollte dann unter der Regentschaft des jeweiligen Tieres stehen. Den Tieren
im Horoskop werden bestimmte Charakteristika zugesprochen. Das Jahr steht
dann unter dem Einfluss des dementsprechenden Tierkreiszeichens. So gilt
beispielsweise das Jahr des Hundes 3 als eine gute Zeit für Familie und
Freunde, denn der Hund wird im chinesischen Tierkreis als loyal, tapfer und
mit Sinn für Familie angesehen. Dieser Charakteristika folgend wurden im
Jahr 2006 überdurchschnittlich viele Ehen geschlossen. So verzeichnet das
Shanghai Civil Affairs Bureau bspw.
einen Anstieg von 66% an Heiraten, im Vergleich zu 100.000 Heiraten im Jahr
2005, oder den 120.000 Eheschließungen im Jahr 2004.4
Neben den Jahren, die einem jeweiligen Tier entspricht ist auch der Tag
in 12 Doppelstunden eingeteilt. Eine Doppelstunde steht dann unter dem
Einfluss des jeweiligen Tieres. Der Tag ist demnach wie folgt aufgeteilt:
23- 1 Uhr Ratte
1- 3 Uhr Büffel
3- 5 Uhr Tiger
5- 7 Uhr Hase
7- 9 Uhr Drache
9- 11 Uhr Schlange
11- 13 Uhr Pferd
13- 15 Uhr Ziege
15- 17 Uhr Affe
17-19 Uhr Hahn
19- 21 Uhr Hund
21- 23 Uhr Schwein
Ist man also bspw. im Jahr des Drachen geboren, aber um 14 Uhr zur
Mittagszeit auf die Welt gekommen, so spricht man von der Ziege als
Weggefährten. Sie soll ein weiteres Merkmal zur Deutung einer Person und
seiner Charakterzüge sein. Sie ergänzt das Charakterbild einer Person und
bietet Nuancen in der Interpretation. So wird der Mensch, der im Jahr des
Drachen geboren ist, aber als Weggefährtin die Ziege hat in seiner
Persönlichkeit auch einige Merkmale einer Ziege aufweisen, neben denen des
Drachen. Das Chinesische Horoskop weißt noch einige andere Eigenschaften
auf, die zur Bestimmung eines Charakterbildes vorgesehen sind, doch an
dieser Stelle sollte wieder auf die Eingangsfrage eingegangen werden, wo
sind die Schnittpunkte von chinesischer Astrologie und Kultur? Einen
Einblick in diesen Diskurs soll das nächste Kapitel bieten.
3.
Chinesische Astrologie und ihre Bedeutung im Alltag
- Aberglaube oder Wissenschaft? -
Wenn in der Provinz Guangdong im Süden Chinas oder auch in Hongkong ein
hoch bezahlter Feng- Shui Experte zugezogen wird, dann handelt es sich meist
um Millionenbeträge, die umgesetzt werden sollen. Wie z. B. in den Bau von
großen Immobilienprojekten, oder in der Entwicklungs- und Planungsphase
eines prestigeträchtigen Wolkenkratzers. So wurde beispielsweise der Bank of
China Tower in Hongkong ebenfalls nach Feng- Shui Prinzipien gebaut. Ob
durch die chinesische Feng- Shui Lehre vom Fluss aller Dinge tatsächlich
prosperierende Geschäfte der Weg bereitet werden kann, steht hier nicht zur
Debatte, vielmehr steht die Frage im Vordergrund, was sagt ein solch tief
verwurzeltes Glauben in eine Naturphilosophie über die Gesellschaft aus, die
an sie festhält und sich nach ihren Prinzipien richtet? Wie viel davon ist
Marketing oder Werbestrategie?
Feng- Shui ist eine chinesische Naturphilosophie, die lehrt, dass alle
Dinge im immer währenden Fluss ist und durch die Unterstützung der alles
durchdringenden Energie „Qi“ 5 kann diese nur richtig fließen und in
positive Bahnen gelenkt werden. Um zu erreichen, dass die Energien nicht
blockiert werden zieht man einen Feng- Shui Berater hinzu, der einem dann
verrät wie man welche Möbelstücke, Blumen, oder ganze Gebäude richtig stellt
und ausrichtet, so dass, das „Qi“ seinen positiven Einfluss wirken lassen
kann. So glaubt man können Geschäfte florieren, der Lebensraum verbessert
und das eigene Wohlbefinden gesteigert werden. Ob es nun durch das verrücken
von Gegenständen wirklich ein positiver Effekt zu verzeichnen gibt, oder wie
viel wissenschaftlich fundiertes Wissen dahinter steckt sei zunächst mal in
den Raum gestellt, was vielmehr von Bedeutung und Interesse ist, ist die
Tatsache, dass chinesische Naturphilosophien, wie auch die chinesische
Astrologie Antworten auf Fragen bieten, die aus einem ganz natürlichen,
menschlichen Bedürfnis heraus entstehen und ihre Befriedung sucht. Was wird
die Zukunft bringen? Diese Frage ist vermutlich so alt wie die Menschheit
selbst, doch produziert die Gesellschaft immer wieder neue Wege oder
verjüngt und „updated“ alte Traditionen und Überlieferungen, um dieser Frage
nach zu kommen. In diesem Zyklus stellt sich eine weitere eminente Frage,
wie viel ist noch tatsächlich menschliches Bedürfnis, oder initiiert die
Gesellschaft selbst unseren Bedarf nach Esoterik?
Fakt ist, dass Astrologie in China sich zu einer Dienstleistungsbranche
entwickelt hat, sie ist ein lukratives Geschäft. So berichtete erst kürzlich
die Shanghai Daily, dass das kommende Jahr des Schweins zu einem großen
Absatz von vergoldeten Schweinen in Juweliergeschäften geführt hat.
„Shanghai´s jewellers are wallowing in a sales spree spurred by a
seemingly insatiable appetite for the likeness of a chubby barnyard animal.
It’s all because the Year of the Pig dawns on February 18. But the coming
Lunar New Year is no ordinary porcine annual. It´s a Golden Pig Year...“6
Die Vermarktung dieses seltenen „Großereignisses“ (Golden Pig Year 2007)
reicht von Edelstein besetzten Goldschweinen bis hin zum Umzug von zwei
Schildkröten (Pig- nosed turtle) aus dem Shanghaier Meeresaquarium in ein
größeres Becken, um das Jahr des goldenen Schweins zu feiern. 7 Der Fantasie
und Banalitäten sind keine Grenzen gesetzt. Doch wendet man den Blick von
kommerziellen Interessen mal ab und betrachtet die chinesische Astrologie
von ihren frühen Anfängen bis jetzt, dann gibt es in der
Weltkulturgeschichte kaum eine weitere vergleichbare Tradition, die sich so
konstant über Jahrtausende tradiert und erhalten hat, wie die chinesische
Astrologie. Sie ist zu einflussreich, um sie als Aberglauben abzutun, doch
wiederum zu mystisch, um sie als Wissenschaft anzuerkennen. Die chinesische
Astrologie liegt in ihrer Wirkung zwischen Glauben und Wissenschaft. Sie
entzieht sich einer Kategorisierung in bekannte Schemata.
Neben wirtschaftlichen Faktoren, gibt es aber auch noch soziale Aspekte,
die es zu betrachten gilt. So beklagen Human Ressource Managers in China,
dass ihre Mitarbeiter durch den erwarteten Babyboom nächsten Jahres an
Effizienz und Effektivität nachlassen. Vor allem natürlich bezogen auf die
erwerbstätigen, zukünftigen Mütter und Väter.
„We have to find temporary staff to replace vacancies left by pregnant
colleagues... that will push up the company´s economic costs, and cause
much management trouble... The survey said 47 percent of HR managers
considered pregnant staff to have limited energy, and be unable to
accomplish the same tasks as others. Some male employees whose wives are
pregnant are also unable to concentrate on their jobs, the HR managers
said.“ 8
Soziale Probleme, deren Hauptursache die Prognosen chinesischer
Astrologie sind, treten in den kommenden Jahren besonders zu Tage, denn das
Jahr 2000 war ebenfalls ein geburtenstarkes Jahr. 2000 war ein Jahr des
Drachen, der laut chinesischer Astrologie ebenfalls sehr aussichtsreich ist
und dem Kind und der Familie Glück und Wohlstand bringen soll. Doch diese
„Glückskinder“ müssen sich jetzt mit sozialstrukturellen Problemen
auseinandersetzen, so sind landesweit zusätzliche Schulklassen eröffnet
worden, um die enorme Anzahl der nun in das Schulalter kommenden
Millenniumskinder zu bewältigen. Doch wird es nicht nur bei der Sorge um
einen Schulplatz bleiben. Aufgrund dieser demographischen Anomalie werden
diese im Drachenjahr 2000 geborenen Kinder vermutlich ein Leben lang mit
starker Konkurrenz aus ihrer Peer- group zu rechnen haben. Denn im Jahr des
Drachen stieg die Anzahl der Geburten auf 36 Millionen Babys an, wohingegen
im Jahr 1999 vergleichsweise nur 19.09 Millionen Kinder auf die Welt kamen,
oder im Jahr 2001, die eine Geburtenzahl von „nur“ 17.02 Millionen aufweist.
9
„The large number
of "millennium babies" have exerted enormous
pressure on schools, as resources such as teachers and equipment are
limited... Experts also warn that problems may accompany the children
throughout their lives including entry to middle schools and colleges; as
well as finding jobs.“ 10
Wie zuvor erwähnt ist auch das Jahr 2007 nach der chinesischen Astrologie
ein viel versprechendes Jahr, welches dem persönlichen Wohlstand und Glück
zu Gute kommen soll. In Aussicht auf ein „glückliches“ Baby haben viele
Ehepaare die Geburt ihres Nachwuchses auf dieses Jahr geplant. Die Folge ist
eine Unregelmäßigkeit in der Bevölkerungsdemographie, wie auch im Jahr 2000.
Und auch diese Kinder werden in ihrer Zukunft mit sozialstrukturellen
Problemen zu rechnen haben, da die Ressourcen begrenzt sind, aber die Anzahl
der Geburten weitaus über dem Normalbereich liegt.
Ist China trotz „Verwestlichung“ stetig wachsenden Wirtschaftsbeziehungen
und Bruttosozialprodukt tatsächlich noch so traditionell, dass sie an alten
Überlieferungen festhält und ihnen großen Glauben und Respekt schenkt. In
einer Deutlichkeit, welches die Geburtenzahlen vom Jahr 2000
veranschaulichen. Wie kann das verständlich gemacht werden? Ist es ein
Festhalten an Traditionen aus der Sorge und Furcht heraus, sich im
Wirtschaftsaufschwung und Gesellschaftswandel zu verlieren? Der tief
verwurzelte Glauben an die Chinesische Astrologie ist allgegenwärtige
Kultur. Sie ist Teil der chinesischen Alltagskultur geworden und zeichnet
sich in ihrem Einfluss durch vielerlei Ausdrucksformen aus. Sei es durch
Kalender mit goldenen Schweinemotiven, oder der Plan die Geburt eines Babys
auf das Jahr 2007 zu verlegen, dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen
gesetzt. Chinesische Astrologie ist mehr als tradierter Aberglaube, oder
bloße Esoterik, dafür ist sie in vielen, verschiedenen Lebensbereichen zu
einflussreich, um sie als solche abzutun. Sie findet auch heute noch im
modernen China ihre Beachtung, denn sie ist ein wesentlicher Bestandteil der
chinesischen Kultur.
4. Schlussbetrachtung
Ob nun tatsächlich das Jahr des Golden Pig 2007 ein prosperierendes und
Glück bringendes wird, dass bleibt zu beurteilen jedem selbst überlassen,
doch was bereits jetzt gesagt werden kann ist, dass die chinesische
Astrologie ein wichtiges Element der chinesischen Kultur ist. Sie hat sich
ihren Einfluss bis in die Gegenwart hin bewahrt. Noch heute wird das Neujahr
in China nach dem traditionellen Mondkalender gefeiert. Ob Hochzeits- und,
oder Nachwuchsplanung die chinesische Astrologie findet auch hier ihre
Bedeutung.
Macht es Sinn? Wird sich der vernunftbetonte, wissenschaftsorientierte
Mensch fragen. Diese Frage kann bejaht werden. Es macht in so fern Sinn, als
dass sie ein menschliches Bedürfnis nach Sicherheit versucht zu befriedigen.
Und zwar nach der Sicherheit zu wissen, was die Zukunft bringt, um in
Erwartung darauf die richtigen Entscheidungen treffen zu können. Die
Schnittpunkte von chinesischer Astrologie und Kultur sind vielschichtig und
umfangreich. Sie ist einen langen Weg von der Vergangenheit in die Gegenwart
gegangen und wird vermutlich auch in der Zukunft noch ihren Anspruch auf die
chinesische Kultur wahren.
Der Mondkalender ist die Grundlage der Berechnung vom chinesischen
Neujahr und ihrem Horoskop. Dieser Kalender ist so allgegenwärtig, wie die
Menschen selbst in China und wird auch weiter lebendig bleiben, solange die
Menschen ihn tradieren, Bedeutung geben und an diesen glauben. Ob Golden Pig
Year, oder Drachenjahr ist letztlich nicht von elementarer Wichtigkeit,
sondern die Tatsache, dass die chinesische Astrologie ein menschliches
Grundbedürfnis anzusprechen vermag und versucht zu befriedigen.
5. Literaturverzeichnis
Shanghai Daily vom 07.11.2006 „Golden Pig Year keeps maternity hospitals
busy.“
http://www.chinadaily.com.cn/citylife/2006-11/07/content_726867.htm
Andere Weltbilder und Traditionen.
http://www.astro.ruhr-uni-bochum.de/huette/himmel/k4-col.pdf
Lu, Feiran: Dog days prove good for weddings. S.4. Shanghai Daily,
10.01.2007.
Pinyin-
Umschrift: „Qi“, chinesisches Schriftzeichen: 氣 (traditionelle chinesische
Schrift).
Yang, Sharna: Moving up. S.3. Shanghai Daily, 12.01.2007.
ebd..
Lu, Feiran: Dog days prove good for weddings. S.4.
Shanghai Daily, 10.01.2007.
Yan, Rachel: HR managers braced for
Golden baby gloom, S. 5. Shanghai Daily, 16.01.2007.
Yang, Sharna: Moving up. S.3.
Shanghai Daily, 12.01.2007.
Zhang, Fengming: Golden Pig makes
cash registers squeal. S.1. Shanghai Daily, 08.01.2007.
Zhu, Zhe: `Lucky babies` find it is
tough luck for the rest of their lives. China Daily, 25.10.2006. Zahlen
stammen aus dem National Bureau of Statistics.
Shanghai Daily vom 07.11.2006 „Golden Pig Year keeps
maternity hospitals busy.“
http://www.chinadaily.com.cn/citylife/2006-11/07/content_726867.htm
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6.
Autor und Copyrighthinweis
Dieser Beitrag wurde von Frau Maggie Ni im Rahmen eines
Aufsatzes an der Universität Bonn im Januar 2007 erstellt.
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MAGGIE NI
M.A., geboren am 15.12.1979, chinesische Eltern,
deutsche Staatsbürgerschaft. Seit Kindesbeinen an in
Deutschland. Bilingual aufgewachsen Deutsch/Chinesisch.
Ist versucht, das "Beste" aus beiden Kulturen zu
vereinen. Studium an der
Rheinischen-Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Magistra Artium Abschluss in Germanistik, Soziologie und
Kulturwissenschaft. Seit 2006 Arbeit an der Dissertation
zum Thema "Deutsche Community in Shanghai". Hobbies,
besondere Interessen: Literatur und Musik von A-Z, Kyudo
(japanisches Bogenschießen), selber schreiben, alles was
Freude bereitet und positiv stimmt. |
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Januar 2007 |
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