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Fläche: China ist nach Russland, die USA und Kanada das viertgrößte Land der Erde (9.597.985 km²).
Genaue (Kontakt-) Informationen finden Sie auf den entsprechenden Websites:
Einkaufen: in staatlichen Läden und Hotelshops gelten Festpreise, auf freien Märkten oder in Privatläden ist es dagegen durchaus üblich zu handeln. Achten Sie auf die Echtheit der Ware und lassen Sie sich bei Kameras, Uhren, Elektroartikeln eine internationale Herstellergarantie aushändigen. Geöffnet sind Geschäfte in der Regel Mo-So von 9 bis 20 Uhr, private Geschäfte öffnen auch schon mal länger. Weitere Öffnungszeiten hier. Souvenirs: beliebte Mitbringsel sind z.B. Seidenwaren, Porzellan, Kalligraphien, Schmuck (vor allem aus Jade) oder Tuschezeichungen.
Die chinesische Küche ist vielfältig und lässt sich am besten nach Regionen beschreiben:
Getränke: Zum Essen trinkt man Limonade, Wasser (ohne Kohlensäure) oder Bier (z.B. "Tsingtao"). Weltberühmt ist der chinesische Tee, der immer und überall getrunken wird. Leitungswasser sollte man nicht trinken, Hotels stellen oftmals heißes Wasser in Thermoskannen bereit, unterwegs kann man überall Wasser in Flaschen kaufen. Am Tisch: in Hotels können Sie auf Wunsch mit Messer und Gabel essen, sie sollten es sich jedoch nicht entgehen lassen, das Essen mit Stäbchen zu lernen. Gerichte werden in der Mitte des Tisches platziert, von dem sich jeder bedienen kann. Die Tischsitten sind eher locker, zu schlürfen ist keineswegs unhöflich.
Feststehende nationale Feiertage sind:
Außerdem können regional folgende Feiertage auftreten:
Wichtigstes Fest der Chinesen ist das Frühlingsfest (chinesisches Neujahr, "Chun Jie") mit drei arbeitsfreien Tagen zwischen dem 21. Januar und 20. Februar (beginnend am ersten Tag des ersten Monats nach dem traditionellen Mondkalender). Zahlreiche Chinesen besuchen Eltern und Verwandte (Aktivitäten: Essen im Familienkreis, Zünden von Knallkörpern). Weitere Feste, die sich am traditionellen Mondkalender orientieren (s. Angaben in Klammern) sind:
Grundsätzlich darf in China alles fotografiert werden, Ausnahmen bilden jedoch Militäranlagen, Flughäfen und manchmal Innenräume von Museen und Tempeln (bei letzteren: Hinweise auf Schildern beachten, Fotografierlaubnis wird ggf. gegen Gebühr erteilt). Filmmaterial ist überall erhältlich (Ausnahme sind Diafilme, die nicht immer verfügbar sind und deshalb von zuhause mitgebracht werden sollten).
Bei Direktflügen aus Europa sind keine
Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen wird jedoch ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio, ggf. auch eine
Malariaprophilaxe (mit Arzt klären).
Im Winter:
Winterkleidung im nördlichen China, wärmere Kleidung für Südchina zwischen Dez und Jan. Im Sommer:
leichte Sommerkleidung für ganz China.
Ein Regenschutz wird insbesondere für die südlichen Regionen empfohlen.
China besitzt aufgrund seiner großen räumlichen Ausdehnung verschiedene Klimazonen mit ausgeprägten jahreszeitlichen Schwankungen:
Klimatische Ausnahmen bilden Höhenlagen und Wüsten des Landes. Beste Reisezeiten für die
meisten Regionen sind
Frühling (April bis Anfang Juni) und Herbst (September bis Mitte November) mit angenehmen Temperaturen.
Allgemeine Richtwerte:
Post von China nach Deutschland: Dauer ca. 1 Woche bis 10 Tage. Briefmarken sind in Postämtern und an Hotelrezeptionen erhältlich. Dort können Briefe auch für den Versand abgegeben werden. Pakete können nur über das Postamt versendet werden.
Telefon: die Landesvorwahl von Deutschland nach
China lautet 0086, von China nach Deutschland 0049. Gespräche von Hotels ins Ausland sind oftmals sehr teuer,
empfohlen wird der Kauf von Telefonkarten, die an Straßenständen erworben werden können.
Orts- und Gespräche innerhalb Chinas sind vergleichsweise günstig, manchmal sogar
kostenlos. Mobiltelefone können in großen Städten und deren Umgebung genutzt werden. Das
Telefonieren über D1-, Vodafone-, E-Plus-Netze, etc. ist möglich, Preise und Netzabdeckung
sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen. Den jederzeit günstigsten Tarif für Gespräche
von Deutschland nach China können Sie über
billiger-telefonieren.de ermitteln.
Die wichtigste Geisteströmung Chinas ist der Konfuzionismus (mit etwa 200 Mio. Anhängern), gefolgt vom Buddhismus mit rund 100 Mio. Anhängern. Weiter wichtig sind der Taoismus und der Islam. Hindus, Christen, Lamaisten, etc. bilden kleine Minderheiten.
China gilt als sicheres Reiseland, auch Frauen können sich sicher bewegen. Allerdings sollte man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten: z.B. Wertsachen im Safe der Hotelrezeption deponieren oder auf Taschendiebe achten (keine Geldbeutel in die hintere Hosentasche), dies gilt insbesondere für touristische Zentren.
Offizielle Amtssprache der VR
China ist Mandarin ("Pu tong hua"). Daneben existieren weitere zahlreiche Dialekte sowohl eigene Sprachen in autonomen Regionen wie z. B. Tibetisch,
Uigurisch und Mongolisch, die neben der Amtssprache gesprochen werden.
Die Spannung beträgt 220
Volt (bei 50 HZ).
Steckdosen sind landesweit nicht einheitlich (meist zweifache bzw. dreifache Flachstecker). Die Mitnahme eines
Mehrfachadapters (Reisestecker) ist empfehlenswert. Ggf. können Adapter in Hotels entliehen
werden.
Im Allgemeinen wird in China kein Trinkgeld gegeben (z. B. in Restaurants). Mögliche Ausnahmen bilden z. B.
der Gepäckservice im Hotel, der Reiseführer oder
der Busfahrer einer Reisegruppe (die Hälfte vom Trinkgeld des Reiseführers),
aber nur
dann, wenn man mit dem Service wirklich zufrieden ist.
Bus: Busfahren ist günstig, das Lesen von Fahrplänen ist jedoch nicht immer einfach. Eine günstige Alternative stellen Taxen da. Eisenbahn: bei der chinesischen Staatsbahn gibt es vier Klassen: Hartsitzer, Weichsitzer, Hartlieger, Weichlieger. Die weichen Klassen entsprechen dem europäischen Standard der 1. Klasse. Schlafwagen der Weichlieger-Klasse ("Softsleeper") bieten vier bequeme Liegen pro Abteil (jeweils ca. 90 cm breit, 190 cm lang, jeweils zwei übereinander). Toiletten und Waschmöglichkeiten finden sie am Ende eines Waggons. Die Plätze sind nummeriert, Platznummern stehen auf der Fahrkarte. Fernzüge verfügen über Speisewagen. Englischsprachiges Personal hilft beim Ticketkauf in großen Bahnhöfen (spezielle Schalter), Fahrkarten können frühestens drei Tage vor Fahrtantritt gekauft werden. Fahrrad: Größere Hotels
vermieten oftmals Fahrräder, im dichten Verkehr der Großstädte ist allerdings Vorsicht geboten, also immer Augen auf halten! Taxi: Taxen sind weit verbreitet und die Fahrten vergleichbar günstig. Die Preiskategorie kann man den Schildern außen am Fahrzeug entnehmen. Achten Sie darauf, dass der Fahrer eine Lizens besitzt, die auf dem Armaturenbrett gut sichtbar angebracht ist. Bezahlt wird nach Taxameter, Trinkgelder sind eher unüblich. Die Englischkenntnisse von Taxifahrern sind sehr gering: lassen Sie sich daher vorher Ihr Ziel auf Chinesisch aufschreiben und nehmen Sie eine chinesische Visitenkarte, etc. Ihres Hotels mit, so kommen Sie immer sicher wieder "nach Hause".
Für die Einreise in die VR China benötigen Deutsche ein Visum, das von
diplomatischen Vertretungen der VR China ausgestellt wird. Vorgelegt werden muss
ein Reisepass, der 6 Monate über den Ausreisezeitpunkt gültig sein muss,
außerdem muss ein Antragsformular mit Lichtbild vorgelegt werden. Hong Kong
kann für drei Monate visumsfrei bereist werden. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der chinesischen Botschaft in Deutschland.
Währung: Die Währung der VR China heißt Renminbi (wörtlich:
Volkswährung), die Geldeinheit ist Yuan. 1 Yuan unterteilt sich in 10 Jiao ( auch Mao genannt)
bzw. 100 Fen. Fremdwährungen dürfen unbeschränkt nach China eingeführt
werden, müssen jedoch deklariert werden. Die Mitnahme von Dollar oder
Euro in Reiseschecks ist empfehlenswert. Geld kann in Hotels getauscht
werden, günstigere Kurse erhält man in der Regel in Wechselstuben oder
Banken, schwarzes Tauschen ist verboten. Filialen von Banken findet man
auch häufiger in großen Hotels. Umtauschbelege sollte man
gut aufbewahren, denn nur gegen Vorlage dieser Belege können Renminbi bei der Ausreise
wieder zurückgetauscht werden. Bei der Ein- und Ausreise ist das Mitführen von
Beträgen bis zu 6000 Yuan gestattet. Der aktuelle Wechselkurs kann hier
abgerufen werden.
China hat trotz seiner großen geographischen Ausdehnung nur eine Zeitzone (Beijing Standard Time). Im Gegensatz zu Deutschland gibt es dort keine "Sommerzeit". Der Unterschied zur Mitteleuropäischen Zeit beträgt im Winter plus 7, im Sommer plus 6 Stunden. Beachten Sie dies vor allem bei Telefonaten von und nach China.
Zollfrei eingeführt werden dürfen z.B.:
Bei der Einreise z.B. deklariert werden müssen: Devisen und
Wertgegenstände (Uhren, Schmuck, Kameras). Bei der Ausfuhr müssen diese
Gegenstände mit der Deklarationsbescheinigung wieder vorgelegt werden.
Genehmigungspflichtig sind Filmkameras über 16 mm. |